
Wie eine Camfil-Lösung half, den Druckverlust zu halbieren, Filterstandzeiten zu verlängern und die Turbinenleistung nachhaltig zu steigern.
4× längere Endfilter‑Lebensdauer
9× längere Vorfilter‑Lebensdauer
540.000 Sm³ Kraftstoffeinsparung
1.100 Tonnen CO₂-Reduktion pro Jahr
Eine Kraft‑Wärme‑Kopplungsanlage mit einer 44‑MW‑LM6000Gasturbine versorgt ein Papierwerk sowie das Fernwärmenetz von Riva del Garda mit Strom und Dampf. Haushalte, Büros und Schulen profitieren von einer zuverlässigen Energieversorgung. Die Anlage ist auf eine Verfügbarkeit von 7.900 Betriebsstunden pro Jahr ausgelegt.
Das ursprüngliche System war zweistufig aufgebaut und nutzte T2-Faltenvorfilter sowie T9-Verbundkartuschenfilter ohne Pulsfunktion. Niedrige Filtrationseffizienz, kleine Filteröffnungen und Medienflächen sowie eine geringe Hydrophobizität führten zu zunehmender Motorbelastung und häufigen Druckverlustspitzen.
Der Standort am nordwestlichen Gardasee ist geprägt von einem feuchten, submediterranen Klima ohne Trockenzeit. Rund 151 Regentage pro Jahr, eine durchschnittliche relative Luftfeuchtigkeit von 74,12 % sowie häufig auftretender Nebel und Dunst stellen hohe Anforderungen an die Ansaugluftfiltration.
Die Kombination aus anspruchsvollen Umgebungsbedingungen und den Einschränkungen der ursprünglichen Installation verursachte eine rasche Verschlechterung der Motoren sowie starke Druckverlustspitzen. Dadurch waren jährlich drei Vorfilterwechsel und ein Endfilterwechsel erforderlich.
Camfil empfahl die Aufrüstung auf eine zweistufige, statische Filtrationslösung mit zwei luftdichten Filterbänken. Zum Einsatz kamen Cam-Flo‑GT‑Hybrid‑Taschenfilter mit T7 sowie CamGT‑3V‑600‑Kompaktfilter mit T10 als Endstufe. Hohe EPA‑Effizienz, hydrophobe Bauweise und optimierte Aerodynamik verbesserten die Anlagenperformance deutlich.
Nach der Umrüstung konnte der durchschnittliche Druckverlust um 50 Prozent reduziert werden. Die Standzeit der Endfilter verlängerte sich auf vier Jahre, die der Vorfilter auf drei Jahre. Die Installation erfolgte innerhalb von zwei Tagen – ohne Unterbrechung des laufenden Betriebs.

Bevor Camfil eine Lösung empfahl, analysierte das Unternehmen die Standortbedingungen, maß die vorhandenen Schadstoffe, inspizierte das Filterhaus und führte eine Analyse der Lebenszykluskosten durch. Darüber hinaus unterstützte Camfil die Installation und stellt durch regelmäßige Nachkontrollen eine dauerhaft optimale Anlagenleistung sicher.

Im Zuge der Optimierung ersetzte Camfil die ursprünglichen Verbundfilter durch ein zweistufiges, statisches Filtrationssystem. Diese Lösung sorgt für einen verbesserten Luftstrom, einen geringeren Druckverlust und einen deutlich reduzierten Wartungsaufwand.

Zum Einsatz kamen Cam‑Flo‑GT‑Hybrid‑Vorfilter mit T7‑Effizienz und hervorragenden wasserabweisenden Eigenschaften, die die Standzeit der Endfilter verlängern. Ergänzt wurden sie durch 610 mm tiefe CamGT‑3V‑600‑Endfilter mit T10‑Effizienz, die über ihre gesamte Lebensdauer hinweg einen konstant niedrigen Druckverlust gewährleisten.
Die untenstehenden Diagramme zeigen den Vergleich zwischen Wettbewerbsfiltern und Camfil‑Filtern hinsichtlich des resultierenden Druckverlusts und der Filterlebensdauer in Betriebsstunden von Gasturbinen.
Zusammenfassung: Insgesamt reduzierte das aufgerüstete System den durchschnittlichen Druckverlust um 50 %. Gleichzeitig verlängerte sich die Lebensdauer der Vorfilter um das Neunfache und die der Endfilter um das Vierfache. Die verbesserte Motoreneffizienz führte zudem zu einer jährlichen Kraftstoffeinsparung von 540.000 Sm³ und einer CO₂‑Reduktion von 1.100 Tonnen pro Jahr.

