Wie man die richtige Luftfilterlösung auswählt

Schützen Sie Ihre Vermögenswerte mit einer Lösung, die für Ihre lokalen Standort- und Betriebsbedingungen optimiert ist.

Lufteinlassfiltersysteme müssen nach den Umgebungsbedingungen gestaltet sein, aber aufgrund des Marktdrucks in der Vergangenheit wurde ein allgemeines Design für die unterschiedlichsten Umgebungsbedingungen eingesetzt.  Vergleichen Sie eine Region, die Staubstürmen ausgesetzt ist, mit einer Region, die normalerweise unter feuchten und nassen Klimabedingungen leidet. Systeme, die für Staubstürme konzipiert sind, unterscheiden sich grundsätzlich von Systemen, die für feuchte und nasse Bedingungen konzipiert sind – kein einzelnes Filtersystem kann einen optimalen Turbinenschutz für beide Fälle bieten. Beispielsweise werden Pulssysteme häufig in Küstenregionen eingesetzt, in denen keine Staubstürme zu erwarten sind, während traditionelle Pulsfilter aber schlechte Leistung in sehr feuchten Umgebungen erbringen.

Die Definition der richtigen Lösung impliziert nicht notwendigerweise eine höhere Anfangsinvestition – ein standortspezifischer Schutz kann schon mit einer Investition erreicht werden, die ähnlich der bei handelsüblichen Lösungen ist. Systeme, die für lokale Standortbedingungen konzipiert sind, schützen die Turbine effektiver, reduzieren die Wartungsanforderungen und verbessern die Leistung.

  • Vorteile einer standortspezifischen Lösung
  • Höhere Leistungsabgabe = höherer Ertrag
  • Geringere Wärmerate = höhere Kraftstoffeffizienz
  • Weniger Wartungsstopps = höhere Verfügbarkeit
  • Geringeres Ausfallrisiko durch Defekte an Anlagenteilen = höhere Zuverlässigkeit
  • Längere Haltbarkeit von Maschinenteilen = geringere Gesamtkosten

Definieren Sie im Voraus Ihre optimale Lufteinlassfilterlösung

Lassen Sie sich vor dem Kauf eine Bewertung für Ihren Standort erstellen und vermeiden Sie, dass man Ihnen eine verallgemeinernde Lösung vorlegt. Mit dem Wissen um die folgenden Bedingungen können Sie bei Ihrem EPC oder OEM mit den richtigen Fragen und Anforderungen vorsprechen.

  • Umgebung: Mit dem Wissen um die lokalen Standortbedingungen können Sie strategisch das erforderliche Filtersystem bestimmen. Berücksichtigen Sie die folgenden Umwelteigenschaften:
    • Saisonale Wetterbedingungen: d.h. Regenintensität, Feuchtigkeitsgrad; Art, Konzentration der Schwebstoffe und die Windrichtung.
    • Benachbarte Anlagen: Die Art des Produktionsbetriebs bestimmt die Art der Schwebstoffe, denen Ihre Turbine ausgesetzt sein wird.
  • Betriebsmodus: Wird die Anlage bei Grundlast, Spitzenlast, Teillast (Zyklusmodus) betrieben?
  • Prioritäten: Filtersysteme können so optimiert werden, dass Sie Ihre Prioritäten erfüllen. Beispielsweise wäre, abhängig von der Umgebung, eine hohe Filtereffizienz empfehlenswert, um das Fouling zu reduzieren, wodurch ein Kraftwerk seine Ertragsleistung steigern und ein Öl- und Gasanbieter eine höhere Verfügbarkeit erreichen würde.
  • Risikobewertung: Was sind die Risiken, die Sie in Kauf nehmen würden, und sind diese wirtschaftlich akzeptabel? Bedenken Sie beispielsweise die Folgen einer erzwungenen Abschaltung aufgrund eines Filterwechsels oder einer Reinigung mit Wasser während Ihrer Hauptbetriebssaison.

Sorgen Sie für eine schnellere Anlagenrendite:

  • Flexibles Design: Auch wenn ein System auf Grundlage der aktuellen lokalen Standortbedingungen konzipiert ist, können sich die Betriebsbedingungen in der Zukunft ändern.
    • Szenario 1: Die Anlagenbedingungen können sich von einer Spitzenlast von 500 Std./Jahr auf eine Teillast von 3000-4000 Std./Jahr aufgrund höherer Nachfrage verändern.
    • Szenario 2: Eine Grundlastanlage kann in einen zyklischen Modus wechseln, aufgrund der Priorität, die erneuerbaren Energien in Merit-Order für die Energiezufuhr eingeräumt wird.
    • Szenario 3: Staubkonzentrationslevels und -typen können sich mit der Zeit ändern, was angepasste Filterlösungen erfordert. Das Filtergehäuse muss dementsprechend flexibel im Design sein, um sich leichter anpassen zu können, so dass Sie kein komplett neues System aufbauen müssen. Diese Flexibilität ist üblicherweise keine Option bei einer allgemeinen Lösung.

       

  • Niedriger Druckabfall und EPA-Effizienzklasse: Die Art des Filterelements beeinflusst ebenfalls die Gesamtertragsleistung. Denken Sie an Filter, die eine Kombination aus Hocheffizienz und niedrigem Druckabfall bieten.
    • Hocheffizienz: Ein EPA-Filter reduziert das Fouling und macht Reinigungen mit Wasser überflüssig. Er verringert auch den Maschinenverschleiß, was zu einer höheren Ausgangsleistung, höherer Kraftstoffeffizienz und längerer Lebensdauer der GT-Komponenten führt.
    • Geringerer Druckabfall: Ein geringerer Druckabfall verhindert zu viele oder erzwungene Abschaltungen aufgrund eines Filteraustausches. Druckabfall-Optimierung am Filtergehäuse muss eine Designanforderung sein.

Nehmen Sie sich die Zeit für eine Vorstudie

Es ist sinnvoll, Ihre Vermögenswerte von Beginn an zu schützen, und Camfil kann Ihnen bei dieser Vorstudie behilflich sein und die richtige Lösung definieren, die den höchsten Ertrag auf Grundlage Ihrer spezifischen Standortbedingungen und Betriebsanforderungen erbringt. Die Tabelle unten stellt die verschiedenen luftbezogenen Dienstleistungen dar, die Camfil anbietet:

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